Kunststudium
Eine gewisse Ratlosigkeit hinsichtlich des "Nutzens" eines Kunststudiums stellt sich allerdings ein, wenn man nicht gerade selten liest oder hört, wie skeptisch sich in dieser Hinsicht gerade Personen ausdrücken, die dies eigentlich beurteilen können sollten: Arrivierte Künstler und Personen, die mit der "akademischen Ausbildung" von Künstlern oder Kunsterziehern befasst sind oder waren. Selbstverständlich wird man hier kein Pauschalurteil fällen können - da hier immer die konkrete Situation und die konkreten Menschen in ihrer Beziehung zueinander von großer, wesentlicher Bedeutung für das Resultat einer künstlerischen Ausbildung sein werden.
Eine Erweiterung zumindest der handwerklichen Fähigkeiten, um die Möglichkeiten des eigenen Ausdrucks zu vergrößern, erscheint dem Webmaster dieser Seite jedoch als äußerst wünschenswert und insofern bedauert er offen an dieser Stelle, keine dementsprechende Ausbildung genossen zu haben.
So haben i.a. "schöne" Formen eine glatte Oberfläche und es ist sinnvoll, sich über verschiedene Verfahren der Oberflächenglättung zu informieren und deren Anwendung unter Anleitung auch praktisch einzuüben, um das eigene Repertoire und Darstellungsspektrum- im übertragenen Sinne also die zur Verfügung stehende Palette- zu erweitern. Sicherlich ist dies sinnvoller, als sich mühselig selbst ein Verfahren dazu auszudenken und dieses per "trial and error" zu optimieren. Als vor einigen Jahren der Autor dieser Seite einen recht rennomierten Medaillenkünstler um einen Hinweis bat, wie man denn glatte, "weiche" Oberflächenteile erreichen könne, erhielt er als Antwort: "Jeder Künstler hat da sein eigenes Verfahren - das muss man selbst herausfinden." Sicherlich war dies für einen damaligen Anfänger eine ungeheuer "ermutigende" und "motivierende" Auskunft. Der Autor hat übrigens inzwischen eine ihn selbst einigermaßen zufriedenstellende Lösung des Problems gefunden...