Einige Hinweise zum Konzept

Für alle, die die Sehnsucht haben, dass es hinter den Dingen noch mehr geben muss :

Wer Hinweise zu seinen Medaillen und Reliefs gibt- der wird es wohl nötig haben - wird sich ein Teil der LeserInnen dieser Zeilen sicherlich denken:  Einige Erfahrungen allerdings mit der Interpretation der Darstellungen auf den hier gezeigten  Medaillen durch Betrachter- Erfahrungen, wie sie der Medaillenschaffende selbst gemacht hat- lassen einige Hinweise durchaus als sinnvoll erscheinen :

In nicht wenigen der hier gezeigten Medaillen werden mehrere nichttriviale Deutungsmöglichkeiten angeboten, zugelassen und hoffentlich auch angeregt.  Dies scheint für nicht wenige Betrachter bei Reliefs , Plaketten und Medaillen recht ungewohnt zu sein. Die formale Darstellung- die rein ästhetische Präsentation- ist sicherlich von Bedeutung, allerdings gibt es in der Regel bei den hier gezeigten Medaillen noch eine oder mehrere Ebenen hinter der Oberfläche.

Was heißt in diesem Sinne "nichttrivial" ?

Ein Beispiel möge dies verdeutlichen: In der Medaille 'Arche 2000' (im Bildteil dieser Webseite enthalten) wird ein Paar Hände gezeigt, die eine Weltkugel umfassen. Auf der Weltkugel sind - dem Internet ähnlich-  miteinander vernetzte Knotenpunkte dargestellt: Seit geraumer Zeit dringt die Auffassung immer weiter vor, dass wir auf der Erde in einem System von miteinander vernetzten Komponenten leben, die sich gegenseitig stark beeinflussen ( Siehe auch das Buch von Frederic Vester: Unsere Welt - ein vernetztes System: ( Erstausgabe 1983 )) Dieser Grundgedanke führt dann natürlich zur logischen Konsequenz auch das Ganze und nicht nur willkürlich herausgegriffene Komponenten des Systems zu beachten und zu schützen: die gesamte Erde also. Eine ´Interpretation´ im Sinne des Bandes 'Arche 2000' (Band 11 der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst, Seite 34) erscheint in diesem Zusammenhang als bemerkenswert-

Zitat: "Von zwei Händen umschlossener Globus, über den ein Netz mit hervorgehobenen Verknüpfungspunkten (Satelliten ?) gebreitet ist."

Die Vorderseite der Medaille ´Arche 2000 ´ wird dort wie folgt kommentiert :"... die Hand oben mit ausgestrecktem Zeigefinger auf eine spiralförmig wiedergegebene Sonne (?) gerichtet,.. ". Zitat Ende.

Eine Wirbelstruktur mit gleichzeitig dargestellter Geschwindigkeitsverteilung als Sonne zu deuten- setzt - positiv ausgedrückt- als Medailleur zumindest einen Surrealisten voraus.

Etwas ratlos kann man in diesem Sinne auch über die Abbildung der Vorderseite der Medaille sein: Wieso wurde sie in einem verdrehten Zustande dargestellt, bei dem die den Erdglobus umfassenden Hände schief geneigt sind ? Eine Abwägung zwischen der symmetrischen Positionierung des Schriftfeldes und einer vernünftigen, natürlichen Haltung der Hände - dem Bug eines Schiffes nicht unähnlich- sollte vorzugsweise wohl für eine symmetrische Haltung der Hände bzgl. der Senkrechten in der Abbildung sprechen. Ein kurzer Blick auf die Rückseite der Medaille hätte darüber hinaus auch die vertikale Achse der Draufsicht erkennen lassen. Woraus zu schließen ist, dass der Beobachter sich selbst bei der Betrachtung mit seinen speziellen Prioritäten, Wahrnehmungsfähigkeiten, mit seiner Phantasie und Sensibilität in erheblichem Maße einbringt. Dabei ist auch seine Fähigkeit gefragt, Einzelheiten in einen sinnvollen Gesamtkontext einzuordnen.

Die "nichttriviale" Darstellung eines Themas im oben genannten Sinne soll als rational nachvollziehbar in einem sinnvollen Zusammenhang zu diesem Thema stehend aufgefasst werden - wobei man das sicherlich nicht zu eng sehen sollte- oder in einem plausiblen Sinnzusammenhang deutbar aufgefasst werden- im Gegensatz zur beliebigen Darstellung. Falls Darstellung explizit einem bestimmten Thema gewidmet ist, wird wird man wohl auch eine Beziehung zum Thema, eine Aussage und keine Beliebigkeit  erwarten können, es sei denn, gerade Beliebigkeit ist die Aussage. Die Legitimität einer rein formalen Darstellung oder von Experimenten mit dem Raum, also der räumlichen Darstellung auf der Metallfläche der Medaille - mit realistischen oder abstrakten Formen- soll hiermit grundsätzlich natürlich nicht bestritten werden .    

Einige der in dieser Webseite gezeigten Medaillen sind der Versuch,  dem Betrachter einen bestimmten Gefühlszustand oder eine eigene Lebenserfahrung indirekt zu vermitteln und ihn zum Nachdenken und assoziativen "Nachempfinden" und "Weiterempfinden" anzuregen - auch mit Hilfe der Ironie und des Sarkasmus. Inwieweit das geglückt ist und inwieweit dieser Gefühlszustand oder eine Lebenserfahrung individuell zur Darstellung zuordnungsfähig ist, kann der Betrachter/ die Betrachterin für sich allein entscheiden.

Die Neigung zur Verwendung von symbolischen Elementen und zur Darstellung von symbolisch deutbaren Zusammenhängen hat der Entwerfer der hier gezeigten Medaillen und Plaketten sicherlich aus seiner schon in jungen Jahren festgestellten Neigung zur Stilrichtung des "Symbolismus" entwickelt. Die Verwendung bzw. Einbindung von symbolhaften Elementen in eine(n)m darstellenden Gesamtkontext erscheint ihm auch darüber hinaus als sinnvolle und persönlichkeitserweiternde Ergänzung zu seiner fast ausschließlich von Naturwissenschaft und Technik geprägten beruflichen Tätigkeit. Da die hier gezeigten Medaillen nicht selten also auf eine symbolhafte Darstellung zurückgreifen- lohnt es sich vielleicht deshalb an dieser Stelle noch einige Hinweise auf das Wesen von Symbolen und Symbolik allgemein zu geben:

Zitate aus dem Vorwort zum Buch "Symbole von A bis Z", Klausbernd Vollmer, 2004, Paurl Moewig Verlag, Rastatt:

"Das Symbol ist ein Sinnbild - ein Bild, das für einen Sinn steht. Das Unsichtbare des Sinnes bekommt einen Ausdruck im Bild.

... Der Mensch benötigt Symbole, um Unverstandenes einzuordnen und verstehen zu können. C.G. Jung ging davon aus, dass jeder Mensch in seinem Unbewußten einen Speicher besitzt, in dem die Grammatik der Bilder, Symbole und Zeichen abgespeichert sind. Das sind unsere Wahrnehmungsmöglichkeiten, die eine Möglichkeit und zugleich auch eine Begrenzung darstellen. Diese Wahrnehmungsmöglichkeiten bringen sowohl bestimmte Symbole hervor als auch deren Bedeutung.

... Aber diese Bedeutungen sind keineswegs eindeutig, denn das Symbol spricht mit gespaltener Zunge. Es ist mehrdeutig ..

... Wer von eindeutigen Bedeutungen eines Symbols ausgeht, hat die innere Dynamik dieser Spache nicht verstanden.

... Ein Symbol ist ein Stellvertreter, ein Kennzeichen und bleibt ohne Verstehen leer.

... Doch das richtige Verstehen gibt es nicht: Symbole und Bilder werden nicht objektiv, sondern durch eine Interpretation wahrgenommen.

... Symbol, Zeichen und Bild fordern eine Interpretation heraus, die eine Bedeutung schafft. " Ende des Zitates.

So wünscht Ihnen der Gestalter der in dieser Webseite dargestellten Medaillen, dass Ihnen zumindest einige dieser Medaillen perönliche Anregungen geben, weiter und kritisch zu denken und ihre eigene Position zum Dargestellten zu klären.

Der Verfasser dieser Zeilen weist darauf nochmals hin, dass die Mehrdeutigkeit von Symbolen jedoch nicht mit Beliebigkeit zu verwechseln ist. Eine Situation, die übrigens auch bei der (psychologischen) Deutung der Symbole auf Tarotkarten zu beachten ist- einer Deutung, die ebenfalls in entscheidendem Maße vom persönlichen Kontext und der momentan empfundenen persönlichen Situation abhängig ist.

Symbole und symbolhafte Darstellungen sind weit verbreitet - auch wenn uns das vielleicht bei oberflächlicher Betrachtung nicht immer bewusst ist. Nicht nur im religiösen Bereich, im "staatstragenden" Bereich und in der Werbung sind wir von ihnen umgeben- auch Handlungen können durchaus symbolhaften Charakter im Alltag haben.

Symbole sind Sinnbilder- Bilder also, die über sich selbst hinaus auf einen zunächst unsichtbaren Sinn verweisen. Um Unverstandenes und Geheimnisvolles einordnen zu können, schafft sich der Mensch Symbole. Der Psychoanalytiker C.G. Jung war der Auffassung, dass jeder Mensch in seinem Unbewußten eine Grammatik von Bildern , Symbolen und Zeichen abgespeichert hat. Nach Goethe ist ein Symbol eine "lebendig-augenblickliche Offenbarung des Unerforschlichen". Damit weisen sie über den rein rationalen Bereich hinaus.

Dadurch werden besondere intuitive Wahrnehmungs- und Interpretationsmöglichen begründet. Symbole sind im allgemeinen nicht eindeutig , nicht im Verhältnis "eins zu eins" übersetzbar, wie es manche Bücher über Traumsymbole versuchen. Eine angemessene Deutung von Symbolen ist nur in der Beachtung des "Gesamtzusammenhangs" des Dargestellten möglich- damit ist das Denken in Zusammenhängen gefordert. Somit sagt die Deutung einer symbolhaften Darstellung auch etwas über den Interpretierenden und seine individuelle Situation aus- wie wir es bereits oben beschrieben haben.

Die gezeigten Medaillen sind also auch ein Mittel, den Grad der Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zwischen den Ansichten und den Befindlichkeiten des  Medaillenschaffenden (die natürlich i.a. zurückhaltend und nur indirekt zum Ausdruck gebracht werden) und des Betrachters auszuloten. Wobei Übereinstimmung mit möglichst vielen Betrachtern hier durchaus nicht als ein erstrebenswertes Ziel angesehen wird. Jeder sieht- das zeigt die Erfahrung deutlich - eine Medaille in seiner ganz speziellen Wahrnehmung.  In der Interpretation- falls dies überhaupt versucht wird-  kommt eine ganz erhebliche subjektive Komponente der eigenen Befindlichkeit und der eigenen Wahrnehmungsschärfe sowie der Lebenserfahrung des Betrachters zum Ausdruck. Dies gilt offensichtlich auch für den Kunsthistoriker als Betrachter-in ähnlicher Weise übrigens wie bei Literaturkritikern , wie der aufmerksame Zeitgenosse -anhand zum Teil sehr widersprüchlicher Aussagen zum selben Thema - leicht feststellen kann. In jedem Urteil kommt also unwillkürlich auch eine Selbstdarstellung des Betrachters zum Vorschein- eine durchaus interessante und über den "Urteilenden" aufschlussreiche Komponente.  

Beispiel: Wenn - wie konkret geschehen- die Nackheit von Menschen auf einigen der hier gezeigten Medaillen von einem Betrachter/einer Betrachterin moniert wird, weil diese in einem nicht gewohnten, "natürlichen" Zusammenhang auftritt - kann sich natürlich umgekehrt der Medailleur fragen, was denn wohl der der Betrachter/die Betrachterin ein Verhältnis zum menschlichen Körper und zur Nackheit haben mag- dies umso mehr, als dargestellte Nackheit durchaus im ästhetischen, aber auch im symbolischen Sinn sinnvoll und einem zeitlosen Thema angemessen sein kann.

Die hier gezeigten Medaillen weisen nach der Auffassung des Medaillenschaffenden einige Besonderheiten auf
- ihre Themen sind zum großen Teil aus dem persönlichen Erfahrungsbereich heraus gestaltet worden ( ein "Luxus", der aufgrund der nichtkommerziellen Gestaltung leicht fällt)
- sie haben fast immer den Menschen im Mittelpunkt und versuchen einen direkten Bezug zum Betrachter und dessen eigenen Erfahrungen herzustellen
- sie haben häufg eine symbolische Darstellungsweise des Gesamtzusammenhangs, der in sinnvoller Weise zwar individuell mehrdeutig, jedoch nicht beliebig vom Betrachter interpretierbar ist

- einige sind aus einem "Unbehagen" an bestimmten gesellschaftlichen Verhältnissen oder Erscheinungen heraus entstanden (wobei sich der Autor noch große Zurückhaltung auferlegt hat)
- sie sind relativ großformatig, um auch "repräsentativ" von dem, der sie schätzt, aufgestellt werden zu können; eine Lagerung und damit versteckte Existenz im Verborgenen eines Schrankes soll damit möglichst vermieden werden.

 

Eine nachgeschobene Ergänzung:
Eine interessante Ergänzung zum Thema hat der Autor dieser Webseite in einem Buch von Herbert Laszlo, Gründer des IFEG (Institut für experimentelle Glücksforschung), gefunden (Das große Buch vom Glücklichsein, Verlag 55 plus Buchverlagsgesellschaft Wien: http://www.verlag55plus.com , 1. Auflage 2005, ISBN-3-902441-22-4). Da in diesem Werk das Glück wissenschaftlich erforscht wird und auch dessen Zusammenhänge mit der Kunst aufgezeigt werden, erlaubt sich der Webmaster mit Erlaubnis des Verlags, für die er sich an dieser Stelle bedankt, kurz daraus zu zitieren:

Zitat (Seite 98):

"Ein Kunstwerk ist eine verschlüsselte Botschaft, deren Entschlüsselung bestimmte Menschen optimal belastet.
Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass Kunst für jeden Menschen und zu jeder Zeit etwas anderes ist. Es gibt nicht DIE einheitliche "Kunst", die allen gefällt.
... Die Botschaft, die in Kunstwerk aussendet, belastet Sie nur dann optimal, wenn sie für Ihr persönliches Wissen und Empfinden weder zu schwierig, noch zu banal ist. Jedes Kunstwerk ist für bestimmte Menschen "zu hoch", für bestimmte Menschen "zu primitiv" und für eine dritte Gruppe eben das, als was es gedacht ist: Kunst, die Glücksgefühle auslöst. Kein Kunstwerk wirkt zu jeder Zeit gleich. "

Zitat (Seite 174):
"Kunst ist ein Bereich der Kommunikation . Der Künstler sendet eine verschlüsselte Botschaft aus, zu deren Entschlüsselung eine bestimmte Anstrengung nötig ist. Entspricht diese Anstrengung, also Belastung, der Belastbarkeit des Kunst-Konsumenten, dann wird dieser glücklich."...

Zitat (Seite 176):
"... . Dazu muss ich Sie daran erinnern, worin Kunst besteht: Kommunikation mit optimaler Belastung. Worin besteht die optimale Belastung ? In einer verschlüsselten Botschaft, zu deren Anstrengung der Empfänger oder die Empfängerin eine Anstrengung benötigt, die möglichst genau ihrer Belastbarkeit entspricht.Diese Belastbarkeit hängt von den geistigen Fähigkeiten und dem bisherigen Wissen der Person ab, die die Kunst konsumiert. Es gibt kein Werk, das auf alle Menschen gleichermaßen als Kunst wirkt."

Der Webmaster ist der Auffassung, dass diese Ausführungen einen wichtigen Aspekt der Kunst erfassen - auch wenn er weiß, dass es durchaus auch andere Sichtweisen .und Bereiche der Kunst gibt, die sich dieser Betrachtungsweise zu entziehen scheinen. Die Ausführungen im vorstehend bezeichneten Buch stehen offensichtlich aber in engem Zusammenhang mit den bereits vor längerer Zeit weiter oben formulierten Bemerkungen des Webmasters dieser Seite. Der Webmaster räumt auf dieser Grundlage ein, dass er nicht den Ehrgeiz hat, mit den von ihm geschaffenen Medaillen alle Menschen "glücklich zu machen"- er ist schon mit einigen wenigen zufrieden.

Was wirkt auf uns ansprechend, was empfinden wir als "schön"- wobei uns auch das "Hässliche" erfahrungsgemäß durchaus ansprechen kann ? Ein weiterer Hinweis auf die Behandlung dieser Fragestellung durch ein Buch sei dem Webmaster noch an dieser Stelle erlaubt: Die Geschichte der Schönheit, Herausgeber Umberto Eco; Hanser-Verlag 2004, ISBN 3-446-20478-4). Dort erfahren wir z.B., dass es auch eine "Schönheit" der Provokation geben kann. Zur "Provokation" : Nicht wenige Kunstinteressierte fühlen sich besonders von Künstlerpersönlichkeiten angesprochen, die sich durch exzentrisches, absonderliches Auftreten und durch das Brechen von Tabus auszeichnen. Offensichtlich wollen sie durch Anteilnahme an der "unbürgerlichen" Welt des Künstlers ihre eigene enge und durch strenge Regeln begrenzte bürgerliche Welt aufregender gestalten und virtuell Grenzen überschreiten. Dem Entwerfer der hier gezeigten Kunstmedaillen und Plaketten sind aufgrund seiner eigenen bürgerlichen Existenz solche Tabubrüche - noch- versagt.

Einen interessanten Hinweis auf die "optimale" Gestaltung eines Kunstwerkes - mit Interpretationsangebot- glaubt der webmaster aus einer anderen Stelle des vorstehend zitierten Werkes von Herbert Laszlo entnommen zu haben:

Zitat (Seite 49):
"Es nützt nichts, wenn man eine bestimmte Belastung einmal als optimal erkannt hat. Die Belastbarkeit verändert sich nämlich laufend. Nicht nur im Laufe der Monate ..."

Um ein Kunstwerk,das mit einem (nichttrivalen) Interpretationsangebot versehen ist, auch auf längere Dauer für den Betrachter interessant und genussvoll betrachtbar zu halten, erscheint es dem Webmaster wünschenswert, dieses Angebot "mehrschichtig", mit der Möglichkeit zum "Hineinwachsen" anzulegen. Ist die "Belastbarkeit" des Betrachters mit zunehmendem Alter (hoffentlich) aufgrund seiner größeren Lebenserfahrung größer geworden, wird er es vermutlich besonders schätzen, noch weitere Interpretationsschichten und Deutungsmöglichkeiten angeboten zu bekommen. Das "Problem" dabei ist es jedoch für den Gestalter der Medaille, keinen "Kurzwarenladen" von Symbolen anzubieten, sondern einen sinnvoll interpretationsfähigen Gesamtzusammenhang. Der Webmaster würde sich freuen, wenn ihm das wenigstens bei einigen seiner Werke gelungen ist bzw. noch gelingen wird..

 

 

Nachwort: Der Webmaster ist sich durchaus der Tatsache bewußt, dass er auch kein Kunsthistorikerstudium absolviert hat und bittet deshalb um Nachsicht, falls ein Kunsthistoriker den vorstehenden Text gelesen haben sollte und sich an der einen oder anderen Formulierung (oder gar an allen Formulierungen!)stört. Es sind individuelle, recht persönliche Ansichten des Webmasters zu den hier dargestellten Medaillen dieser Seite, die sich hoffentlich dem Zeitgeist etwas entziehen. Und wie wir aus der Geschichte wissen- auch Kunsthistoriker haben aus dem heutigen Gesichtswinkel beurteilt, zum Teil durchaus sehr absonderliche Ansichten gehabt. Man möge also deshalb auch dem Webmaster seine absonderlichen Ansichten "gönnen" und gegebenenfalls auch "verzeihen".

 

 

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04.09.2010